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Stichworte:

Förderprogramme Bund (KfW),  Land(Alt- und Neubauten),

Förderung Solarstrom

Marktanreizprogramm (BAFA) für Solarkollektoren, Brennwertkessel, Biomasse (Holz) und Wärmepumpe,

BAFA und KfW Programme zusammengeführt: BEG

Förderung durch  KfW, LBS und EnBW

Es gibt zahlreiche Förderprogramme im Wohnungsbau zur Energieeinsparung sowohl für Altbauten als auch für Neubauten. Wer von Anfang an die ökologische Bilanz berücksichtigt, wird nicht nur mit günstigen Darlehen gefördert, sondern reduziert auch die Heizkosten. So hat die KfW für den Bau von Energiespar- und Passivhäuser zinsgünstige Darlehen und Investitionszuschüsse bereitgestellt.  Für Häuser, die vor 1995 fertiggestellt wurden, wurde von der KfW eine große Auswahl an Maßnahmenpaketen mit besonders günstigen Zinssätzen bereitgestellt.   www.kfw.de

Wie wird die Sanierung gefördert?
Bund, Land, Kommunen und Energieversorgungsunternehmen unterstützen Sie bei Ihrem Vorhaben mit Fördermitteln. In der Regel gibt es die Möglichkeiten, einen Zuschuss zur Finanzierung oder ein zinsverbilligtes Darlehen zu erhalten – und Sie müssen weniger Eigenkapital aufbringen und zahlen weniger Zinsen als bei konventionellen Krediten von der Bank.

Das Angebot ist vielfältig:

So gibt es beispielsweise bei der KfW-Förderbank die Programme „Effizient Sanieren“  und „Wohnraum modernisieren“. Weitere Infos unter: www.kfw.de

Mit dem Programm „Energiesparberatung vor Ort“ bezuschusst das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) das Honorar Ihres Energieberaters. Weitere Infos unter: www.bafa.de

Das „Klimaschutz-Plus“-Programm des Landes wendet sich an Hausbesitzer von Gebäuden mit überwiegend gewerblicher Nutzung. Infos unter: www.klimaschutz-plus.baden-wuerttemberg.de

Welches Programm Ihnen am meisten nützt, können Sie am besten mit Ihrem Energieberater austüfteln. Je nachdem wie weit Ihr Sanierungsvorhaben in der Einsparung von CO2 geht, wird mehr oder weniger gefördert. Für die meisten Förderprogramme gilt, dass Sie erst mit der Modernisierung anfangen sollten, wenn Sie die Förderzusage in der Tasche haben.

Neues zur Energieförderung finden Sie hier.

Neu zum 1. Juli 21: Bundesförderung für effiziente Gebäude – BEG

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude, kurz BEG, ist ein Förderangebot des Bundes für Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen am Haus. Sie ersetzt viele bestehende Programme zur Förderung von Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien im Gebäudebereich. Ob Heizungstausch, Lüftungsmaßnahmen oder Ausbau zu einem KfW-Haus: Für alle Maßnahmen gibt es attraktive Fördermittel in Form von Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten.

www.co2online.de/foerdermittel/beg-bundesfoerderung-fuer-effiziente-gebaeude/

Bundesförderung für effiziente Gebäude – BEG Die Bundesförderung für effiziente Gebäude, kurz BEG, ist ein Förderangebot des Bundes für Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen am Haus. Sie ersetzt viele bestehende Programme zur Förderung von Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien im Gebäudebereich. Ob Heizungstausch, Lüftungsmaßnahmen oder Ausbau zu einem KfW-Haus: Für alle Maßnahmen gibt es attraktive Fördermittel in Form von Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten.

FördermittelCheck: Förderungen finden. Prüfen Sie, welche Fördermittel es für Ihre Maßnahme gibt. Alle Zuschüsse und Kredite von Bund, Ländern, Kommunen und Versorgern: Die wichtigsten Fakten auf einen Blick: BEG bündelt mehrere Förderprogramme -  Fördermittel für energetische Sanierungsmaßnahmen am Haus Zuschüsse vom BAFA, Kredite und Zuschüsse von der KfW, Energieeffizienz-Expert*in in vielen Fällen einzubeziehen, Förderprogramme grundsätzlich mit anderen kombinierbar.  20 Prozent der Sanierungskosten unabhängig von BEG absetzbar.

Was ist die BEG genau?

Welche Maßnahmen werden durch die BEG gefördert?

Wie funktioniert der Antragsprozess?Kombinationsmöglichkeiten von BAFA- und KfW-Förderprogrammen

Alternative Fördermöglichkeiten – Steuerabsetzungen

Was ist die BEG genau? Es bündelt zahlreiche bis dato geltende Förderprogramme, unter anderem:das Gebäudesanierungsprogramm „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ – umgesetzt durch die KfW, das Marktanreizprogramm „MAP“, zu dem auch das Förderprogramm „Heizen mit erneuerbaren Energien“ zählt – umgesetzt durch das  BAFA.

Ab wann gilt die BEG? Zuschüsse für Einzelmaßnahmen wie Heizungstausch oder Einbau von Lüftungsanlagen können bereits seit dem 01.01.2021 beim BAFA beantragt werden. KfW-Kredite gibt es erst ab dem 01.07.2021. Ab 2023 können Sie Ihre Fördermittel selbst aussuchen: wahlweise als Investitionszuschuss beim BAFA oder als Förderkredit mit Tilgungszuschuss bei der KfW.

Welche Maßnahmen werden durch die BEG gefördert? Unabhängig vom Programmnamen ist für Sie als Interessent*in vor allem wichtig, welche Maßnahmen gefördert werden – und zwar in welcher Höhe und unter welchen Bedingungen. Diese Fragen werden in den drei Teilbereichen der BEG beantwortet: Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude (BEG WG)Bundesförderung für effiziente Gebäude – Nichtwohngebäude (BEG NWG) Einzelmaßnahmen (BEG EM) Unter dem Kürzel BEG EM fallen Maßnahmen, die vom BAFA gefördert werden. Dazu gehören Einzelmaßnahmen: an der Gebäudehülle​an der Anlagentechnik (beispielsweise Lüftungsanlagen)​ an Anlagen zur Wärmeerzeugung (Heizungstechnik)​ zur Heizungsoptimierung​zur Fachplanung und Baubegleitung​

Je nach Einzelmaßnahme ändert sich der Fördersatz. 20 Prozent Zuschuss für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle - Dichte Fassaden und Dächer reduzieren Wärmeverlust. Das wiederum bedeutet weniger Heizkosten und Belastung für die Umwelt. Wenn Sie Ihr Haus (Dach, Keller, Geschoss etc.) dämmen lassen, übernimmt das BAFA für Sie 20 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Um den Zuschuss zu erhalten, müssen Sie eine/n Energieeffizienz-Expert*in mit der Überprüfung der geplanten Maßnahme beauftragen. 20 Prozent Zuschuss für Erweiterung und/oder Ausbau von LüftungsanlagenIn energetisch guten Gebäuden ist der Einsatz von Lüftungsanlagen unabdingbar. Neben der lebensnotwendigen Frischluftzufuhr senken Anlagen mit Wärmerückgewinnung auch die Heizkosten. Wenn Sie eine solche Anlage erweitern oder eine neue einbauen lassen, können Sie die Kosten vom BAFA bezuschussen lassen. Auch hier gilt: Den Zuschuss gibt es nur, wenn Sie eine/n Energieeffizienz-Expert*in mit der Beratung und Planung beauftragen.

Welche Heizung wird 2021 gefördert? Ob Gasheizung, Solaranlage oder WärmepumpeDie Fördersätze für den Heizungstausch sind seit 2020 unverändert. Je nach Wärmeerzeuger beträgt der Fördersatz zwischen 20 und 45 Prozent.

Den höchsten Fördersatz erhalten Sie nur, wenn Sie Ihre Ölheizung ausbauen und dafür eine umweltfreundliche Alternative einbauen lassen. Als umweltfreundliche Heizung kommen unter anderem Wärmepumpen und Holzheizungen infrage. Die Einbindung eines/r Energieeffizienz-Expert*in ist zwar nicht notwendig – wird aber dringend empfohlen.(c) Stand: 06/2021 

20 Prozent Zuschuss für Heizungsoptimierung: Es gibt viele Möglichkeiten, das Beste aus der bestehenden Heizanlage herauszuholen. Neben der Dämmung von Rohrleitungen und dem Einbau von passenden Heizkörpern können Sie Ihre Wärmeerzeuger auch hydraulisch abgleichen lassen. Zusammen mit dem Pumpentausch bewirken solche geringinvestiven Maßnahmen oft Wunder. Obendrauf gibt es vom BAFA 20 Prozent Zuschuss für die förderfähigen Kosten. Die Einbeziehung eines/r Energieeffizienz-Expert*in ist auch hier optional. 50 Prozent Zuschuss für Fachplanung und Baubegleitung Mit einer fachlichen Planung und Baubegleitung können Sie sicher sein, dass die von Ihnen gewünschten Einzelmaßnahmen auch sinnvoll und korrekt ausgeführt werden. Darüber hinaus übernimmt das BAFA 50 Prozent der dabei anfallenden Kosten. Auf diese Weise profitieren Sie gleich doppelt: fachgerechte Umsetzung der Maßnahmen plus Geld vom Staat.
Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) Sie möchten Ihre Immobilie schnellstmöglich zu einem KfW-Effizienzhaus umbauen lassen? Oder möchten Sie lieber Schritt für Schritt und in einem ausgedehnten Zeitraum modernisieren? Fragen Sie in beiden Fällen Ihre/n Energieberater/in nach einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP).
Der iSFP ist ein Beratungsinstrument, das Ihnen erleichtert, sich ein Bild von der energetischen Ausgangssituation Ihres Wohngebäudes zu machen. Dank der Visualisierung können Sie sich auch besser vorstellen, wie sich die Energieeffizienz bei Umsetzung der einzelnen Sanierungsmaßnahmen schrittweise verbessert. Und das Beste: Wenn Sie im Rahmen der BEG eine energetische Sanierungsmaßnahme als Teil des iSFP umsetzen, steigt der Fördersatz um weitere 5 Prozent. Beispiel für iSFP-Bonus: Sie lassen im Rahmen des individuellen Sanierungsfahrplans Ihre bestehende Ölheizung durch eine neue Pelletheizung ersetzen. Dafür erhalten Sie nicht 45, sondern 50 Prozent Zuschuss auf die förderfähigen Kosten. Bei einer Investitionssumme von 20.000 Euro sind es 10.000 Euro, die Sie weniger zahlen müssen. Ausführliche Informationen zum iSFP finden Sie auf der Aktionsseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).(c) Quelle: FEBSZum Vollbildmodus wechseln

Wer ist antragsberechtigt?  Den Antrag auf Fördermittel für die BEG EM können Privatpersonen, Kommunen und Unternehmen stellen. Für den Erhalt des iSFP-Bonus müssen Sie eine/n Energieeffizienz-Expert*in damit beauftragen, eine Energieberatung für Wohngebäude durchzuführen. Der/die Energieberater*in stellt dann beim BAFA einen Zuschussantrag für Ihr Wohngebäude und erhält einen Förderbescheid.Wichtig! Erst Antrag online stellen, dann Fachkräfte mit den Arbeiten beauftragen. Wohngebäude (BEG WG)Geht es um die energetische Gebäudesanierung oder den Erwerb oder Bau eines neuen Effizienzhauses, kommen Sie nicht am Teilbereich BEG WG vorbei. Getragen wird die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude von der KfW. Ab dem 01.07.2021 gelten neue Förderprogramme.
Förderkredit „Energieeffizient Bauen (153)“ wird komplett durch die BEG ersetzt
Energieeffizient Sanieren – Kredit (151, 152) BEG Wohngebäude – Kredit (261, 262)
Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss (430) BEG Wohngebäude – Zuschuss (461)
Energieeffizient Sanieren – Zuschuss Baubegleitung (431) als Teil der Programme: BEG Wohngebäude – Kredit (261, 262) und BEG Wohngebäude – Zuschuss (461)
Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit (167) wird komplett durch die BEG EM ersetzt

BEG Wohngebäude – Förderprogramme für Sanierung im Detail Die Sanierung eines bestehenden Wohngebäudes zu einem KfW-Effizienzhaus wird seit Jahren von der KfW gefördert. Zu den geförderten Maßnahmen gehören:Komplettsanierung zum KfW-Effizienzhauseinzelne energetische MaßnahmenSanierung eines BaudenkmalsUmwidmung von Nicht-Wohnflächen in WohnflächeKauf von saniertem Wohnraum

Ab dem 01.07.2021 gibt es außerdem folgende Änderungen: Einführung des KfW-Effizienzhauses 40 Kredite mit Tilgungszuschuss für Einzelmaßnahmen inkl. Heizungsanlagen und digitale Steuerung (Fördersätze wie beim BAFA)Einführung der Erneuerbare-Energie-Klasse (EEK)

Durch die Einführung der sogenannten Erneuerbare-Energie-Klasse (EKK) steigt der Fördersatz bei den dazugehörigen Effizienzhaus-Klassen. Bei den bisherigen Effizienzhaus-Klassen ohne den EEK-Zusatz bleiben die Fördersätze weiterhin unverändert.Beispiel für Erneuerbare-Energie-Klasse Ausbau eines Bestandsgebäudes zum KfW-Haus 40 Die neue Heizanlage auf Basis Erneuerbarer Energien deckt über 55 Prozent des Energiebedarfs ab. Der Fördersatz steigt daraufhin von 45 auf 50 Prozent.

Fördersätze:

Sanierung zum Effizienzhaus ab 1.7.2021
Effizienzhaus(Tilgungs-)zuschuss in % je Wohnung Betrag je Wohnung
Effizienzhaus 40: 45 % von maximal 120.000 Euro Kreditbetrag / geförderte Kosten bis zu 54.000 Euro
Effizienzhaus 40 EE-Klasse: 50 % von maximal 150.000 Euro Kreditbetrag / geförderte Kosten bis zu 75.000 Euro
 Neu Dez.21: Die Förderung für den KfW-55-Standard entfällt ab Anfang Februar 22. Anträge können noch bis zum 31.01.2022 gestellt werden.Effizienzhaus 55 :40 % von maximal 120.000 Euro Kreditbetrag / geförderte Kosten bis zu 48.000 Euro
Effizienzhaus 55 EE-Klasse: 45 % von maximal 150.000 Euro Kreditbetrag / geförderte Kosten bis zu 67.500 Euro
Effizienzhaus 70: 35 % von maximal 120.000 Euro Kreditbetrag / geförderte Kosten bis zu 42.000 Euro
Effizienzhaus 70 EE-Klasse: 40 % von maximal 150.000 Euro Kreditbetrag / geförderte Kosten bis zu 60.000 Euro
Effizienzhaus 85: 30 % von maximal 120.000 Euro Kreditbetrag / geförderte Kosten bis zu 36.000 Euro
Effizienzhaus 85 EE-Klasse: 35 % von maximal 150.000 Euro Kreditbetrag / geförderte Kosten bis zu 52.500 Euro
Effizienzhaus 100: 27,5 % von maximal 120.000 Euro Kreditbetrag / geförderte Kosten bis zu 33.000 Euro
Effizienzhaus 100 EE-Klasse: 32,5 % von maximal 150.000 Euro Kreditbetrag / geförderte Kosten bis zu 48.750 Euro
Effizienzhaus Denkmal :25 % von maximal 120.000 Euro Kreditbetrag / geförderte Kosten bis zu 30.000 Euro
Effizienzhaus Denkmal EE-Klasse: 30 % von maximal 150.000 Euro Kreditbetrag / geförderte Kosten bis zu 45.000 Euro

BEG Wohngebäude – Was wird im Neubau gefördert? Nicht nur die Sanierung zu einem KfW-Effzienzhaus wird gefördert. Wer ein neues KfW-Effizienzhaus baut oder kauft, hat ebenfalls Anspruch auf zinsgünstige Kredite von der KfW.Fördersätze Neubau/Erwerb eines Effizienzhauses vor dem 1.7.2021
KfW-Effizienzhaus 40 Plus 25 % von maximal 120.000 € Kreditbetrag bis zu 30.000 €
KfW-Effizienzhaus 40 20 % von maximal 120.000 € Kreditbetrag bis zu 24.000 €
KfW-Effizienzhaus 55 15 % von maximal 120.000 € Kreditbetrag bis zu 18.000 €Um den Neubau und Erwerb von Effizienzhäusern attraktiver zu machen, wurden die Konditionen noch einmal verbessert. So gibt es ab dem 01.07.2021 drei Änderungen:Verbesserung der Konditionen fürs Effizienzhaus 40 PlusEinführung der Erneuerbare-Energie-Klasse (EEK)Einführung der Nachhaltigkeitsklasse als Alternative zur EEKFördersätze Neubau/Erwerb eines Effizienzhauses ab 1.7.2021
Effizienzhaus 40 Plus 25 % von maximal 150.000 € Kreditbetrag / förderfähigen Kosten bis zu 37.500 €
Effizienzhaus 40 20 % von maximal 120.000 € Kreditbetrag / förderfähigen Kosten bis zu 24.000 €
Effizienzhaus 40 Erneuerbare-Energien-Klasse oder Nachhaltigkeits-Klasse 22,5 % von maximal 150.000 € Kreditbetrag / förderfähigen Kosten bis zu 33.750 €
Effizienzhaus 55 15 % von maximal 120.000 € Kreditbetrag / förderfähigen Kosten bis zu 18.000 € (entfällt ab Feb 22)
Effizienzhaus 55 Erneuerbare-Energien-Klasse oder Nachhaltigkeits-Klasse 17,5 % von maximal 150.000 € Kreditbetrag / förderfähigen Kosten bis zu 26.250 €Die Fördersätze für den Neubau oder den Erwerb von Effizienzhäusern sind niedriger als bei der Sanierung und die Effizienzklasse 55 muss erreicht werden. Anstelle des Einsatzes von Erneuerbaren Energien führt auch eine Nachhaltigkeitszertifizierung (Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude, kurz QNG) zu einem höheren Fördersatz. Die Anforderungen des Qualitätssiegels werden derzeit noch erarbeitet.Wer ist antragsberechtigt?Den Antrag auf Fördermittel für die BEG WG können Eigentümer*innen einer Wohnimmobilie, Ersterwerber*innen von saniertem Wohnraum und Contracting-Geber*innen stellen.
Wichtig! Die Einbindung eines/r Energieeffizienz-Expert*in ist Pflicht. Die Kosten für die Baubegleitung (sowohl bei Neubau/Erwerb als auch bei einzelnen energetischen Maßnahmen) werden zu 50 Prozent bezuschusst.(c) Stand: 06/2021Nichtwohngebäude (BEG NWG)Die BEG gilt auch für Maßnahmen außerhalb des Wohnbereichs. Ähnlich wie bei BEG WG stehen Ihnen hier Kredite oder Zuschüsse zur Auswahl, wenn Sieein neues KfW-Effizienzhaus bauen oder kaufen,eine bestehende Immobilie zum Effizienzgebäude sanieren odereinzelne energetische Maßnahmen bei bestehenden Immobilien vornehmen.Bundesförderung für effiziente Gebäude – Nichtwohngebäude erst ab 01.07.2021

 Ausführliche Informationen dazu finden Sie unter www.kfw.de/beg.Bundesförderung für Energieberatung im Bereich Wohngebäude.  Der Bund übernimmt 80 Prozent der Kosten für die Leistung eines/r Energieberater*in.Darum ist die Energieberatung so wichtigUm den energetischen Zustand eines Hauses ermitteln zu können, braucht es viel fachliches Know-how. Das Gleiche gilt für die Erstellung eines Sanierungskonzepts oder für die Beratung zu Fördermitteln. Nicht zuletzt ist die Einbindung eines/r Expert*in für Energieeffizienz oft Pflicht, um staatliche Fördermittel zu erhalten.
Unterschied zwischen Förderkredit und Zuschuss Wenn Sie staatliche Fördermittel aus der BEG in Anspruch nehmen möchten, stehen Sie in der Regel vor der Wahl zwischen Förderkredit und Zuschuss. Vereinfacht gesagt sind Förderkredite klassische Darlehen, auf die Sie Tilgungszuschüsse bekommen. Der Tilgungszuschuss reduziert den Kreditbetrag um den jeweiligen Fördersatz.
Beispiel für Förderkredit Sie möchten Ihre Bestandsimmobilie zu einem KfW-Effizienzhaus 40 sanieren.Sie nehmen dafür einen Förderkredit in Höhe von 100.000 Euro auf.Der Fördersatz für ein KfW-Effizienzhaus 40 beträgt aktuell 45 Prozent.Sie müssen der Bank am Ende der Laufzeit nur 55.000 statt 100.000 Euro zurückzahlen.

Bei einem Zuschuss handelt es sich um eine finanzielle Zuwendung, die nicht zurückgezahlt werden muss. Zuschüsse erhalten Sie aktuell sowohl vom BAFA als auch von der KfW.Beispiel für ZuschussSie möchten Ihre Ölheizung durch eine Pelletheizung ersetzen.Sie stellen beim BAFA den Antrag und warten die Vorab-Bewilligung ab.Mit der Vorab-Bestätigung können Sie den Kesseltausch auf eigenes Risiko durchführen lassen.Der Kesseltausch samt aller notwendigen Maßnahmen hat insgesamt 30.000 Euro gekostet.Nach Ende der Maßnahme reichen Sie alle Nachweise online beim BAFA ein.

Dank regulärer Förderung und Ölheizung-Bonus müssen Sie selbst nur 55 Prozent der Gesamtkosten bezahlen. Das BAFA überweist Ihnen den Betrag in der bewilligten Höhe, in dem Fall 45 Prozent von 30.000 Euro, was 13.500 Euro entspricht. Wie funktioniert der Antragsprozess?Je nachdem für welche energetische Maßnahme Sie sich entscheiden, stellen Sie den Antrag auf Fördermittel beim BAFA oder bei der KfW.

Wichtig: Beim BAFA müssen Sie den Antrag immer vor der Beauftragung stellen. Bei der KfW hingegen ist die Einbindung eines/r Energieeffizienz-Expert*in Pflicht. Andernfalls erhalten Sie keine Fördermittel.BAFA-Antrag stellen – so geht’s
1. Schritt: Stellen Sie Ihren Antrag direkt online beim BAFA Dazu brauchen Sie Kostenvoranschläge für die Leistungen, die gefördert werden sollen. Wichtig: Die angegebenen Kosten sind Grundlage für den späteren Zuwendungsbescheid und können später nicht mehr nach oben korrigiert werden.Sie erhalten per E-Mail eine Eingangsbestätigung vom BAFA. Ab diesem Zeitpunkt können Sie einen Vertrag auf eigenes Risiko abschließen und die Maßnahme beginnen. Aufgrund des hohen Andrangs können zwischen Antragsstellung und Zuwendung mehrere Wochen vergehen.
2. Schritt: Zuwendungsbescheid vom BAFA erhalten           Nach positiver Prüfung erhalten Sie vom BAFA den Zuwendungsbescheid. Darin ist der Bewilligungszeitraum festgelegt.Sie müssen die Anlage nun innerhalb von neun Monaten in Betrieb nehmen.

3. Schritt: Bestätigungsunterlagen zurücksenden und Zuschuss erhalten Laden Sie die „Verwendungsnachweiserklärung“ und weitere Unterlagen im BAFA Online-Portal hoch.Das muss spätestens einen Monat nach Ablauf des Bewilligungszeitraums geschehen.Nach positiver Prüfung überweist das BAFA Ihren Zuschuss.

KfW-Antrag stellen – so geht’s Die KfW empfiehlt grundsätzlich ein Vorgehen in fünf Schritten, um Fördermittel zu beantragen. Für die Antragstellung benötigen Sie Unterstützung von einem/r Energieeffizienz-Expert*in und einem Finanzierungspartner*in Ihrer Bank Machen Sie eine Energieberatung. Qualifizierte Expert*innen finden Sie auf der Seite www.energie-effizienz-experten.de. Erstellen Sie gemeinsam ein Sanierungskonzept für Ihr Haus. Prüfen Sie, welche Förderprogramme Sie kombinieren können und nutzen Sie alle Fördermöglichkeiten für verschiedene Umbaumaßnahmen. Stellen Sie zusammen mit dem/r Finanzierungspartner/in Ihrer Bank den KfW-Förderantrag, bevor Sie mit den Umbaumaßnahmen beginnen. Einen Antrag auf Investitionszuschuss können Sie online auf dem KfW-Zuschussportal stellen oder per Post an die KfW senden. Die KfW prüft den Antrag und gibt der Bank die Förderzusage, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind. Jetzt können Sie den Kreditvertrag bei Ihrer Bank abschließen und mit der Sanierung beginnen. Reichen Sie nach der Sanierung die „Bestätigung nach Durchführung“ des/der Energieeffizienz-Expert*in bei Ihrer Bank ein. Anschließend wird Ihnen der Tilgungszuschuss gutgeschrieben.

Das Kombinieren der BEG-Förderung mit anderen Fördermitteln ist aber grundsätzlich möglich. Dabei dürfen Kredite, Zuschüsse und Zulagen in der Summe nicht über der Förderquote von maximal 60 Prozent liegen. Energieberater*innen kennen örtliche Förderprogramme.

Neben BAFA und KfW gibt es viele regionale Förderprogramme, die zeitlich und budgetär begrenzt sind. Den besten Durchblick haben in der Regel Energieberater*innen. Alternativ können Sie den FördermittelCheck nutzen, um Förderprogramme zu finden, die nicht in dieser Übersicht der BEG-Programme aufgeführt sind. Auch hilfreich ist der ModernisierungsCheck. Er zeigt Ihnen, welche Modernisierungsmaßnahmen für Ihr Gebäude sinnvoll sind und wie hoch die Einsparungen ausfallen können.(c) Stand: 06/2021
Alternative Fördermöglichkeiten – Steuerabsetzungen Seit 2020 können Sie 20 Prozent der Sanierungskosten steuerlich absetzen. Neben Maßnahmen am Haus ist dieser Sanierungsbonus auch für den Heizungstausch und die Heizungsoptimierung nutzbar. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, Ihre Handwerkerkosten steuerlich absetzen zu lassen. 40.000 Euro Sanierungskosten steuerlich absetzbar.  Mit dem Steuerbonus können Sie 20 Prozent der Sanierungskosten von der Steuer absetzen. Der Betrag ist auf 40.000 Euro begrenzt und über einen Zeitraum von drei Jahren anrechenbar. Das bedeutet, in den ersten zwei Jahren dürfen Sie jeweils nur sieben Prozent (maximal 14.000 Euro) absetzen. Im dritten Jahr können Sie nach Abschluss der Arbeiten noch einmal sechs Prozent (maximal 12.000 Euro) geltend machen.Wer kann den Steuerbonus nutzen?Damit Ihre Sanierungskosten steuerlich absetzbar sind, müssen Sie im betreffenden Haus leben. Das Gebäude muss mindestens zehn Jahre alt sein und innerhalb der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraumes stehen. Sie können den Steuerbonus nicht mit anderen Fördermitteln vom BAFA oder von der KfW kombinieren. Mit welcher Variante Sie besser fahren, berechnen Sie am besten gemeinsam mit einem/r Energie- oder Steuerberater*in. Die Förderung ist nachträglich zu beantragen. Die steuerliche Förderung ist nachträglich zu beantragen. Dazu geben Sie die anrechenbaren Kosten nach Abschluss aller Sanierungsarbeiten in Ihrer Einkommenssteuererklärung an. Möglich ist das erstmals im Jahr 2021 für den Veranlagungszeitraum 2020. Wichtig: Mit einer Fachunternehmererklärung muss die beauftragte Fachkraft bestätigen, dass sie die Fördervorgaben eingehalten hat. Steuerliche Förderung für den Heizungstausch nutzen Lassen Sie eine neue Heizung einbauen, können Sie 20 Prozent der Material- und Montagekosten absetzen. Voraussetzung ist, dass es sich um eine Anlage zur Nutzung erneuerbarer Energien oder um eine stromerzeugende Heizung handelt.Steuerliche Förderung der Handwerkerkosten Erfüllen Sie die technischen Anforderungen für den neuen Steuerbonus nicht, können Sie in vielen Fällen zumindest die Lohnkosten der Handwerker*innen steuerlich geltend machen. Die Arbeitskosten dürfen bis zu 6.000 Euro betragen. Bei einer Förderrate von 20 Prozent zahlen Sie jährlich um bis zu 1.200 Euro weniger. Weitere Informationen dazu finden Sie im Artikel zum Förderprogramm. Autor: Minh Duc Nguyen
Download: Infografik Bundesförderung für effiziente Gebäude (PDF, 719 kB)

Download: Infografik-Einzelteile in Originalgröße auf Anfrage. weiterFördermittelCheck Alle Förderprogramme für die geplante Modernisierung.


KfW-Förderung: Alle Fördermittel und Zuschüsse für die energetische Modernisierung. Die bundeseigene Förderbank KfW finanziert das Bauen und den Kauf von energieeffizienten Gebäuden, das energetische Sanieren bzw. den Umbau sowie die Nutzung erneuerbarer Energien mit umfangreichen Fördermitteln. In diesem Artikel finden Sie die aktuellen Infos zu den relevanten KfW-Programmen. Alle Fördermöglichkeiten auch über die KfW hinaus, die für Ihr Vorhaben in Ihrer Region in Frage kommen, können Sie mit dem FördermittelCheck ermitteln.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick.

Die KfW bietet Darlehen und Zuschüsse

die Förderung ist stets an Bedingungen geknüpft

der Förderantrag muss vor dem Beginn der Umsetzung gestellt werden

Energieeffizienz-Experten sind in der Regel einzubeziehen

Kredite werden über herkömmliche Banken beantragt, Zuschüsse über das KfW-Zuschussportal




Lohnt sich eine KfW-Förderung?

In der Regel schon. Viele Kredite der KfW haben Jahreszinsen und Laufzeiten, die andere Banken so nicht anbieten können. Bei den Laufzeiten der Darlehen ist zu beachten, dass die Zinsbindung nach zehn Jahren endet, es also im Anschluss auch eine höhere Verzinsung der Restschulden geben kann. Eine Finanzierung ganz ohne Darlehen ist natürlich noch besser, da dann keinerlei Zinsen anfallen.Aber die Zuschüsse lohnen sich auf jeden Fall, weil diese nicht zurückgezahlt werden müssen. Immer vorausgesetzt natürlich, dass die Konditionen, an die die Förderung geknüpft sind, sinnvoll für das eigene Vorhaben sind.

Wie hoch ist eine KfW-Förderung? Ganz unterschiedlich. Bei Krediten werden häufig sogar 100 Prozent der Investitionen vorgestreckt, bei Zuschüssen werden bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten übernommen. Zusätzlich zum Anteil ist zumeist eine Höchstsumme festgeschrieben, die die Fördersumme begrenzt. Einige Förderprogramme können auch miteinander kombiniert werden. Für konkretere Informationen zur Höhe und zum jeweiligen Jahreszins ist ein Blick in die Kurzinfos mit der jeweiligen Konditionenübersicht nötig, die unten folgt. Wo, wann und wie wird eine KfW-Förderung beantragt?  Die Kredite werden über ein Kreditinstitut (z. B. über die Hausbank des Antragstellers) und die Zuschüsse im Internet über das Zuschussportal der KfW (https://public.kfw.de/zuschussportal-web) beantragt. Zu beachten ist auch, dass die Anträge gestellt werden müssen, bevor die Umsetzung der Maßnahmen gestartet wurde.

Häufig ist vor dem Antrag eine Energieberatung durch einen unter www.energie-effizienz-experten.de gelisteten Energieeffizienz-Experten vorgeschrieben. Die Bankangestellten, Energieberater und ggf. auch Handwerker können bei der Beantragung unterstützen. Ansonsten ist es hilfreich, sich bei Fragen direkt an die KfW zu wenden: 0800 539 9002 (kostenfreie Servicenummer).



Konditionenübersicht: Alle wichtigsten KfW-Förderprogramme      Hier erhalten Sie Kurzinfos zu KfW-Programmen für Ihr Vorhaben: energieeffiziente Immobilie bauen oder kaufen 

 
KfW-Förderprodukte gibt es in 2 Formen – als direkt ausgezahlten Zuschuss oder als Kredit. Eine Sonderform ist der Kredit mit Tilgungszuschuss, bei dem Sie den Kreditbetrag nicht vollständig zurückzahlen müssen.     

Erneuerbare Energien – Standard Der Förderkredit für Strom und Wärme, Kredit Programm 270 KfW
Das Wichtigste in Kürze Ab 0,61 %   effektivem Jahreszins Für Anlagen zur Erzeugung von Strom und Wärme, für Netze und Speicher Für Photovoltaik, Wasser, Wind, Biogas und vieles mehrFür Privatpersonen, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen.



























Quelle:https://www.co2online.de/foerdermittel/bafa-foerderung/#c144021

Eine gute Übersicht erhalten Sie auch bei der Energieagentur Böblingen EA BB,   Kontakt KfW: E-Mail: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Kontakt/Infocenter/
Telefon: 0800 539 9002

  • Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
    Referate 511 – 514
    Frankfurter Straße 29 – 35
    65760 Eschborn
    Telefon: +49 6196 908-625
    Telefax: +49 6196 908-80

  • Informationsstelle
    BINE Informationsdienst
    Kaiserstraße 185-197
    D - 53113 Bonn
    fon: 0228 92379-14
    fax: 0228 92379-29
    foerderinfo@bine.info
    http://www.energiefoerderung.info

    Informations- und Antragsstelle
    Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
    Frankfurter Straße 29-35
    D - 65760 Eschborn
    fon: 06196 908-625
    fax: 06196 908-800
    solar@bafa.bund.de
    http://www.bafa.de

Die zahlreichen Förderprogramme finden Sie in den nachfolgenden Dateien und Internetseiten:

Förderprogramm-Übersicht Bund und Land finden Sie hier

http://www.energiefoerderung.info/ sehr gute Übersicht zu allen Förderprogrammen von Bund, Land und Energieversorger nach Eingabe der Postleitzahl                                                         

www.zukunftaltbau.de umfassende Informationen des Umweltministeriums Baden-Württembergs rund um eine energieeffiziente Modernisierung.

Die Kreissparkasse Böblingen hat ebenfalls zusammen mit dem Handwerk und der Energieagentur Böblingen ein attraktives Förderprogramm aufgelegt. Näheres siehe hier.

EnBW fördert in ihrem Versorgungsgebiet die Umstellung auf Erdgas, erstellt  Energieausweise, macht Energieberatung usw. Informationen erhalten Sie hier.

Tel. erhalte Sie kostenfrei Auskunft
Strom: 0800 3629-000
Gas: 0800 3629-427
Wasser: 0800 3629-450
Rund ums Haus: 0800 3629-028 oder im  Internet hier.